Valerious dela mare
Valerious dela mare

Konzert / Festival Berichte

01.03.14 

 

Konzertbericht:   Welle Erdball

 

Endlich, die trübe Winterzeit in Sachen Konzertbesuch ist vorbei und die Saison 2014 konnte beginnen. Und das gleich mit dem Nachholtermin für „Welle Erdball" in Mannheim. Dies versprach gleich in vielerlei Hinsicht ein interessantes Konzert zu werden, zum einen gab es die neue Moderatorin „Lady Lila“ und zum anderen das neue Projekt „Tanzmusik für Roboter“ welches ich mir vorher, aus diversen Gründen noch nicht anhören konnte. Als Vorband stand „Nacht Analyse“ auf der Bühne welche einen zurück in die 80'er versetzen sollte. Nach der Umbauphase konnte es dann endlich losgehen „Welle Erdball“ ging auf Sendung und spielte bis zur Pause in der Hauptsache die Stücke aus dem neuen Album. Ebenso konnte jeder Gast bis zur Pause auf den zuvor ausgeteilten Stimmzetteln Musikwünsche für die zweite Hälfte des Konzertes abgeben. Während genau dieser Pause sollte bzw. wurde eine Überraschung angekündigt. Auf der Bühne fanden sich drei Herren ein, welche in Begleitung von Lady Lila (mit dem Stück „lch bin aus Plastik“) und mit Hilfe je eines „Gameboys“ Musik machten. Und genau diese drei „Nerd's“ sorgten sogar für mehr Stimmung wie die eigentlichen Vorband. Nach der Pause konnte es dann weiter mit den besagten Stücken aus dem Funkhaus gehen. Und zur Abwechslung wurden die Wunschzettel nicht hinter der Bühne ausgewertet und so Stücke für ein Konzert zusammen gestellt sondern sie zogen live und in Farbe auf der Bühne einen Zettel nach dem anderen und spielten dann die jeweilig gewünschten Stücke. Diejenigen welche trotz NSA Überwachungsauftrag's den Namen auf besagtem Zettel hinterließen erhielten noch ein kleines Geschenkt in Form einer Flasche Sekt. Alles in allem war es ein gelungener Abend und Auftakt für die Konzertsaison 2014.

 

24.03.2013  /  12.03.2014

 

The Petit Fours

 

Dabei handelt es sich zum einen um ein kleines Feingebäck und zum anderen eine Show mit sinnlicher Weiblichkeit, einem Hauch Frivolität, ein Schuss Nostalgie, eine Prise prickelnder Sinnlichkeit - garniert mit einem frechen Augenaufschlag. Im Gegensatz zur ersten Show im letzten Jahr wurden wir diesmal ins Reich der   der Märchen entführt. Das Bühnenbild welches eher schlicht gehalten war entführte  die Zuschauer in die 1930er bis 1950er Jahre in die Glanz- und Glimmerwelt der großen Revues. Der Gesang wurde auch diesmal duch die Musikkapelle „The Hot Rods“ begleitet welche wie immer alle Register zog  und den Abend zusätzlich mit Swing und Rockabilly aufwertete. Als Gaststars waren diesmal schweizerische Burlesque-Tänzerin Zoe Scarlett und „Miss Honey Lulu“ aus Großbritannien dabei. Das Repertoire des Trios „The Cool Cats“ umfasst unter anderem Klassiker von Bobby Darin, Luis Prima oder Frank Sinatra. Die schräge Drama-Queen „Diva La Kruttke“ hatte mit der Suche nach Ihrem perfekten männlichen Pendant ihren großen Auftritt. Sie begeisterte das Publikum mit schrägem frivolen Gesang wie ihrem Gassenhauer "Schlampe", neckischen Pointen und diversen Komödiantischem Einlagen. Des weiteren verzauberten „Miss Golden Treasure“ mit ihren glamourösen Kostümen, „Mademoiselle Parfait“ die verführerisch verzauberte Ballerina und ihrem Fächertanz das Puplikum. Alles in allem ein sehr gelungener Abend der Sicher seines gleichen sucht.

 

19.10.2012

 

Konzertbericht:    Letzte Instanz

 

Das neue Album der Letzten Instanz ist da!
„Ewig".
Das letzte Kapitel der Trilogie wird nach „Schuldig" und „Heilig" aufgeschlagen.
Dies war dann das dazugehörige Konzert in Karlsruhe.
Support auf ihrem Weg waren dieses Mal „Lord of the Lost". Nach einer wilder Show der Vorband, betraten nach einer kurzen Unterbrechung LI die Bühne.
„Jeder Schuldige hat eine Zukunft. Jeder Heilige hat eine Vergangenheit. Und das wird ewig so sein."
Dieses pathetische Zitat eröffnet das jüngste Album und ebenso auch die aktuelle Tour. Mit einer guten Auswahl an Liedern quer durch die Trilogie schafft es die Letzte Instanz einmal mehr, die Angereisten zu begeistern und in ihren Bann zu ziehen.
Alles in allem dominiert musikalisch das aktuelle Album den Abend. Beinahe jedes Stück der Scheibe wird in den zwei Stunden gespielt und vom Publikum sehr gut angenommen und sogar stimmlich wiedergegeben. Das Highlight mit dem Jubiläum von Benni sorgte für eine Großartige Stimmung und heiterte den Abend ein wenig auf.
Ein Konzert der Letzten Instanz ist demnach auch nach inzwischen 11 Alben nicht langweilig und immer wieder eine Reise wert. Auch wenn das Album „Ewig" sehr viel Rock-lastiger als die letzten beiden erscheint, ist die visuelle Umsetzung sehr gelungen und macht Lust auf viel mehr!

 

09.10.2012

 

Konzertbericht:   LACRIMOSA

 

Zu dem Konzert von LACRIMOSA kann ich nur sagen, das Warten seit 2005 hat sich gelohnt. Die Trackauswahl aber auch die gesamte Show welche die Band um Tilo Wolff auf die Beine gestellt hat war phänomenal.  Angefangen mit einem der üblichen Intros war das gesamte Konzert irgendwie eine Zeitreise durch die ganzen Jahre. So fiel es kurz nach Beginn der Show auch nicht sonderlich auf, dass zu Gunsten einer  extralangen Spielzeit von über 150 Minuten auf eine Vorband verzichtet wurde. Was dem ganzen ein jedoch wenig Abbruch tat war,  dass die Show nicht komplett ausverkauft war. Die Lokation des Substage gab der Show dafür dann nötigen Familiären Clubcharakter und dadurch das neben einer Vorband auch auf einen Security Bereich an der Bühne verzichtet konnte man ganz nah an die Bühne heran. Nach den ersten ca. 90 Minuten des Konzertes gab es eine kleine Verschnaufpause, in der man sich unter anderem am Merchandising Stand Fotos und Autogramme von seinen Idolen holen konnte. Weiter ging es dann mit dem zweiten Akt der Show dieser grenzte sich stilistisch ein wenig ab vom ersten Teil war dabei aber nicht weniger mitreisend. Und so war ein wenig Erschreckend  als sich  dann die Show mit dem Stück „Feuer“ dem Ende näherte. Die Zeit ist wie im Flug vergangen und ich bin gespannt wie lange es diesmal dauert bis es das nächstemal für mich zu einem Konzert von LACRIMOSA geht. Und so begann der Tag heute wie die Zugabe im gestrigen Konzert mit „Dies ist der Morgen danach“.

 21.09.2012

 

So unterschiedlich wie mein Musikgeschmack auch ist so unterschiedlich ist eben auch die Vielzahl der Konzerte und Festivals welche ich besuche. Und so kam es, dass es mich heute nach Mannheim ins Capitol verschlagen hat um dort den Klängen von „Mandy Capristo“ zu lauschen. Und ich muss sagen der Abend war doch alles in allem ganz schön, abwechslungsreich und Kurzweilig. Stimmlich hat sie sich seit ihrer Zeit bei Monrose weiterentwickelt und auch wenn mir selbst während der gesamten Konzertdauer irgendwie immer etwas gefehlt hat so ist sie mit der Akustiktour doch auf einem guten Weg. Zum Thema mir fehlt muss ich sagen, Sie füllt einfach die Bühne mit ihrer Stimme nicht ganz aus. Ok sie hat eine sehr soulige  Stimme und sie weiß diese auch einzusetzen aber das macht doch den fehlenden Background nicht wett. Ebenso muss sie noch etwas daran arbeiten das Spiel mit dem Publikum zu optimieren. So damit will ich dann auch abschließen, und bin gespannt was mich auf meinem nächsten Konzert erwartet. Dann auch wieder ein wenig Szeneorientierter.

26.08.2012

 

Nach dem das Festival Jahr 2012 mit einem Sturm und dem daraus folgenden Bühnenabbruch im April begonnen hatte, ging nun heute mit Wehmut für mich dieses zu Ende. Und es war ein krönender Abschluss mit „Ich will Brennen von ASP“. Durchwachsen war es ich lernte viele nette Leute kennen, verbrannte mir in der Sonne die Haut und tanzte in die Nacht von Wuppertal. Ich freue mich auf das kommende Festival Jahr die ersten Karten sind dafür bereits gekauft und es verspricht wieder Großartig zu werden. So werde ich im nächsten Jahr das erste mal Zelten beim Amphi in Köln, ich werde mit Subway to Sally auf dem Feuertal dessen 10 Jähriges Jubiläum feiern und mit den besten Leuten das Mera Luna genießen. Dazu wird der ein oder andere Foto Job auf mich warten für die ich schon Kontakte geknüpft oder Anfragen versendet habe. Also lasst es uns angehen und hoffen das die Zeit bis zum Auftakt schnell vergehen mag. In diesem Jahr stehen nun noch einige Konzerte an die mir die Zeit bis 2012 verkürzen  werden.